Venedigs versteckte Schätze: Die Magie der Vere da Pozzo
Venedig verzaubert Besucher meist mit seinen Kanälen und prächtigen Palästen. Doch abseits der bekannten Pfade verbirgt die Lagunenstadt ein ganz besonderes Geheimnis. Es geht um die „Vere da Pozzo“. Diese historischen Zisternen sicherten über Jahrhunderte das Überleben der Bewohner. Sie sind weit mehr als nur alte Brunnenköpfe. Sie verkörpern die Verbindung zwischen dem Himmel und der Erde.
Vom 2. Mai bis zum 16. Mai 2026 öffnet der Palazzo Albrizzi-Capello seine Pforten für ein außergewöhnliches Projekt. Unter dem Titel „Dal cielo alla terra!“ präsentiert die Künstlerin Grid Marrisonie eine vielseitige Ausstellung. Die Besucher erwartet eine spannende Mischung aus Fotografie, Installationen und Keramik. Sogar eine Buchpräsentation steht auf dem Programm.
Ein Fest für das Lebenselixier Wasser
Wasser bedeutet Leben. In Venedig war Trinkwasser jedoch lange Zeit Mangelware. Die Menschen mussten den Regen auffangen und mühsam filtern. Die Vere da Pozzo bildeten das Herzstück dieses Systems. Grid Marrisonie setzt diesen architektonischen Meisterwerken nun ein Denkmal.
Die Künstlerin betrachtet die Brunnen nicht nur als Steinobjekte. Sie sieht in ihnen die subtilen Strukturen einer vergangenen Zeit. Ihre Werke beleuchten und verbinden die Brunnen auf eine völlig neue Weise. Sie denkt das Stadtbild Venedigs neu und interpretiert es kreativ. Die Ausstellung ist eine Hommage an die poetische Kraft dieser Wasserspeicher.
Kunstgenuss im historischen Ambiente
Der Ausstellungsort könnte nicht passender sein. Die Sala della Pace im Palazzo Albrizzi-Capello bietet den perfekten Rahmen. Sie finden den Palazzo an der Fondamenta Sant’Andrea im Stadtteil Cannaregio.
Der Startschuss fällt am 2. Mai um 17:30 Uhr mit einer feierlichen Vernissage. Professor Nevia Pizzul-Capello begrüßt die Gäste persönlich. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Ästhetik und Geschichte. Erleben Sie, wie Kunst die Bedeutung des Wassers spürbar macht. Diese Ausstellung lädt zum Nachdenken und Staunen ein. Weitere Informationen finden Interessierte direkt auf der Webseite der Künstlerin unter www.marrisonie.at.
